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Grenzübergang des Lichtes

Ein faszinierender Holzbau mit unverwechselbarem Charakter dient heute den Grenzbeamten aus der Schweiz und aus Österreich als Stätte für die Abwicklung ihrer Zollgeschäfte. Nach Ansicht der Jury, welche dieses Projekt zum Holz-Oskar-Gewinner 2001 erkoren hat, "besticht das Gebäude durch einen energie- und umweltschonenden Umgang mit den Baustoffen und zeigt die Sinnlichkeit des Holzes auf subtile Weise"


Würdigung der Jury
Das Projekt überzeugt in einer hohen Dichte von Themenbereichen die insbesondere mit dem Rohstoff Holz erreicht werden können. Es ist nicht nur ein Projekt das mustergültig die Thematik der Bauaufgabe, der Konstruktion sowie energie- und rohstoffschonender Umgang des Baustoffes Holz umsetzt, sondern gleichzeitig innovativ, in den Sparten Statik und Architektur, in die Zukunft schaut. Das Zusammenspiel von Licht und Holz verleiht dem Zollübergang ins Liechtenstein einen unverwechselbaren Charakter und zeigt die Sinnlichkeit des Materials Holz auf subtile Weise auf.


Bericht der Jury
Wo früher ein kleines Häuschen zur Abwicklung von Zollformalitäten stand, steht heute eine Wegmarke die der steigenden Passantenzahl eine überdachte Durchfahrt bietet. Die beiden Betriebsräumlichkeiten beplankt aus horizontal verschraubten Lattenpalisaden halten mittig eine Öffnung frei, die durch ein transparentes, linsenförmiges Dach überspannt wird. Einem Filter gleich, unterstützt der Lattenrost nicht nur die optimale Tageslichtnutzung und schützt vor Blendung und Witterung, sondern taucht das Licht in einen "warmen" Farbton. Das neue Zollgebäude ist ein Grenzübergang des Lichtes.

Der virtuos, kontrolliert gestaltete Umgang mit verschiedenen Holzarten (Fichte für die Tragkonstruktion, Hartfaserplatten für den Innenausbau, Zelluloseflocken und Weichfaserplatten als Dämmung, sowie Edelkastanie für Fassadenschirm, Roste und Fenster) überzeugt in der homogenen Anwendung des Rohstoffes Holz. Der ausgeprägte konstruktive Witterungsschutz unterstützt die Verwendung von roh belassenem Holz im Aussenbereich massgebend.

Vertikal stehende, linsenförmig zugeschnittene, sehr schlanke Scheiben aus Massivholzplatten bilden das primäre Tragwerk des lichtdurchfluteten Daches. Diese sind an beiden Enden an hohe Brettschichtholzträger angeschlossen, die im Dach integriert sind und als 3-Feldträger nur je an den zwei Längswänden aufliegen. Als vertikale Fortsetzung der Wandkonstruktion im Dach treten diese massiven Holzträger kaum in Erscheinung. Die Aussteifung der gesamten Anlage wird mit Stahlkreuzen sichergestellt.

Die Form und Materialität der Anlage, zum einen thematisiert aus der Funktion, zum anderen interpretiert durch traditionelle Bauten im Riet, findet in überzeugender Weise die Harmonie mit der umgebenden Natur.

Preisträger Holz-Oscar 2001


 

  • Land Liechtenstein
  • FL-9491 Ruggell
  • Juni 2001
  • EFFEFF Architekten AG
  • Elementbau
  • Edelkastanie für Fassadenschirm