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«Liechtensteinisches» Bijou sorgt im bündnerischen Churwalden für Aufsehen

Eigentlich sollte ein einfacher Busterminal im Zentrum von Churwalden entstehen. Dank des Ideenreichtums von zwei Liechtensteiner Unternehmern steht dort jetzt ein multifunktionales und ökologisches Bauwerk.

Der Projektauftrag der Gemeinde Churwalden war einfach: Es sollte ein Busterminal erstellt werden, welcher gestalterisch zum Dach der neuen Gondelstation «Portal Churwalden» der Bergbahnen Lenzerheide/Arosa passen sollte. Diese war bereits vom Liechtensteiner Architekturbüro Ritter und Schumacher entworfen und umgesetzt worden. Beim neuen Projektauftrag erkannten die Architekten ebenfalls Potenzial: Anstelle eines einfachen Busbahnhof-Unterstands entwarfen sie einen Busterminal, in dessen Innerem Ladenflächen untergebracht werden können. Ein Bündner Investor und die Migros als Mieterin waren rasch gefunden und so entstand ein schweizweit einzigartiges Gebäude, welches Ende Oktober 2017 eröffnet werden konnte.
 

Holzlamellen aus dem Bündner Wald

«Wir wollten ein lebendiges Begegnungszentrum schaffen und können heute schon die erfreuliche Bilanz ziehen, dass uns dies gelungen ist», betonte der Architekt Michael Schumacher gestern im Rahmen eines Pressetermins. Das Gebäude besticht nicht nur durch seine spezielle Form, sondern auch durch das verwendete Material.

Ursprünglich waren für die Konstruktion vorgefertigte Massivholzelemente aus Skandinavien vorgesehen – durch das Konzept des Liechtensteiner Unternehmens Frommelt Holzbau konnte nun jedoch das komplette Gebäude weitgehend aus heimischem Holz gefertigt werden. Die Verwendung des heimischen Rohstoffs sei sowohl gut für die lokale Wertschöpfung, als auch ökologisch sinnvoll, da der Verbrauch an grauer Energie durch den Wegfall von weiten Transportwegen und einer hohen Reduktion des Materialausschusses habe minimiert werden können. Dies wiederum habe sich auch positiv auf die Kosten ausgewirkt. Laut dem Geschäftsführer von Frommelt Holzbau, Christoph Frommelt, ist er das unternehmerische Risiko gerne eingegangen, der Ausschreibung ein neues Konstruktionskonzept entgegenzusetzen: «Wir hatten den Unterlagen entnommen, dass anfänglich die Verwendung von heimischem Material gewollt war. Der Ausführungsplan jedoch diesem Ziel widersprach. Die Wertschöpfung in der Region zu halten und die vor unseren Haustüren wachsenden Baustoffe zu verwenden, entspricht aber genau unserer Philosophie. Wir wollten das nicht so hinnehmen.»

Frommelt hat jedoch nicht nur die Materialfertigung verändert, sondern die gesamte Gebäudekonstruktion – so wurde die Lamellenfassade, welche anfangs nur als optische Spielerei gedacht gewesen war, in ein tragendes Element umgewandelt. Diese materialsparende Bauweise habe nicht nur einen Preisvorteil, sondern ermögliche auch eine effizientere Dämmung.
 

Viele gute Ideen – wenig Geld

Das entstandene Busterminal sei durch die Kooperation der beiden Unternehmen zum Bijou geworden, welches nicht nur in Architekturkreisen weitum beachtet werde. Es sei unter hohem Kostendruck entstanden, betonen die Unternehmer. Dies beweise, dass auch mit wenig Geld, vielen guten Ideen und noch mehr Know-how grossartige Architektur mit klarem Mehrwert realisiert werden könne.

  • Bellavita Lai AG
  • CH-7075 Churwalden
  • März 2016
  • Ritter Schumacher AG
  • Elementbau
  • 01.03.2016