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Das Tortenhaus in Nüziders

Für Alois Dobler, Mitarbeiter der Frommelt Zimmerei und Ing. Holzbau AG, war eines schon immer klar: Das Haus seiner Familie wird eines Tages ein nach ökologischen Richtlinien gebauter Holzelementbau sein. Heute lebt der junge Österreicher zusammen mit seiner Frau Alexandra und der gemeinsamen Tochter Lena in einem Nullenergiehaus aus Holz und Lehm, bekannt als «Tortenhaus von Nüziders». Genannt Tortenhaus, weil es tatsächlich den gleichen Grundriss wie ein Stück Torte hat. «Für mich», meint Alois, «kam nur ein Holzhaus in Frage. Ich bin als Kind in einem Bauernhaus aus Holz gross geworden und fühlte mich nie so richtig wohl in den gemauerten Häusern». Alexandra hatte vorerst Bedenken, oder vielmehr Ihr Vater: «Mein Vater kommt aus der klassischen Massivbaubranche. Er war sehr skeptisch, als er von unserem Bauvorhaben erfuhr. Er hatte Angst, dass wir ohne richtige Heizung frieren würden». Eine Sorge, die sich als unnötig erwies: «Meine Eltern, Freunde und Bekannten», erzählt Alexandra, «staunen wie wohlig warm es bei uns ist und schwärmen von der heimeligen Atmosphäre unserer Stube. Der farbige Lehm an den Wänden beeinflusst halt schon das Raumklima positiv und die hohen Fensterfronten geben viel Licht».

«Wir möchten unserem Kind ein gesundes Wohnklima bieten können»

«Der farbige Lehm», und das ist Alois sehr wichtig, «ist übrigens nicht künstlich gefärbt. Das ist ein mit farbigen Kristallen versetzter Lehm aus einer Sandgrube in der Nähe von Köln». Lange habe sie im Internet danach gesucht, meint Alexandra. «Endlich fündig geworden, sind wir ins Auto gestiegen und haben uns geholt, was wir brauchten.» Die Suche hat sich gelohnt: das Bad ist in dezentem Blau gehalten, der Eingangsbereich in einem sommerlichen Ocker und die Stube in einem warmen Rot. Die Familie Dobler hat sich für den Baustoff Lehm entschieden, weil er ein guter Wärmespeicher ist: Lehm lädt sich bei Sonnenschein kontinuierlich mit Wärme auf, speichert diese und gibt sie bei Bedarf langsam wieder ab, kühlt jedoch nie ganz aus. So hat die Familie Dobler auch bei einer Aussentemperatur im Minusbereich und an weniger sonnigen Tagen immer ein angenehm warmes Wohnklima. Bekanntlich ist etwas, das gut wärmt, auch gut gegen die Hitze, so konnte die Familie Dobler auch in diesem Sommer von der guten Dämmung profitieren und musste nicht schwitzen.

Kinderfreundlich und gesund

Alois und Alexandra Dobler leben nun seit drei Jahren in ihrem Tortenhaus. Die kleine Lena krabbelt quietschvergnügt umher und spielt mit einer roten Weihnachtskugel. «Sie nennt die Kugel Apfel», lächelt Alois, «sie beginnt jetzt langsam zu sprechen und das Wort Apfel hat sie bereits gelernt». «Nun sind eben alle runden roten Dinge Äpfel» erklärt die sichtlich stolze Mutter und gibt ihrem kleinen Goldschatz einen Schmatzer. «Für uns beide war wichtig, dass unser Haus gesund ist, das heisst frei von Giftstoffen. Wir möchten unserem Kind ein gesundes Wohnklima bieten können.»

Das Prinzip der Nachhaltigkeit und der ökologische Grundgedanke wurden im Tortenhaus der Bauherrschaft Dobler überzeugend realisiert. Man spürt mit wie viel Liebe und Wärme es entworfen und realisiert worden ist. Ein ideal konzipiertes Zuhause im modernen Design einer Torte: Schön, gesund und erst noch ökologisch.

Nur ein Kachelofen heizt

Dreamteam Sonne, Holz und Lehm

 

Das Tortenhaus von Alexandra, Lena und Alois widerspiegelt in allen Details den ökologischen Leitgedanken seiner Bauherrschaft

 

Das Haus verfügt in der Tat über eine einzige Wärmequelle: Ein im Wohnbereich integrierter Kachelofen, den Alois selbst entworfen hat. «Diesen Kachelofen», so Alois, «brauchen wir nur, wenn es draussen wirklich arg kalt ist. In meinem Elternhaus hatten wir so einen Ofen, den ich als Kind über alles liebte. Dies ist eigentlich der wahre Grund, weshalb jetzt auch in unserer Stube ein Kachelofen steht.»

Dreamteam Sonne, Holz und Lehm. Das Tortenhaus von Alexandra, Lena und Alois widerspiegelt in allen Details den ökologischen Leitgedanken seiner Bauherrschaft: Die abgerundete Fensterfront ist so konzipiert, dass ihr Lot gegen Süden zeigt. So ist sie von morgens bis abends dem Sonnenlicht ausgesetzt. Sie erstreckt sich über die ganze Vorderfront des Hauses, unterbrochen nur von Sonnenkollektoren, die den Warmwasserbedarf der Familie decken. Die Wände sind im Innenbereich mit Schichten aus Schilfmatten, einem Sand-Stroh-Lehm-Gemisch und mit farbigem Lehm verputzt. Die Zwischenwände sind mit Lehmziegeln isoliert.

Intelligenter Holzbau

«Als das Projekt stand, habe ich mir ein Stück Wald hier in der Gegend gekauft. Ich wollte wissen, woher mein Holz kommt.»

Haus der Familie Tobler von Aussen

Das Holz hat Alois übrigens selbst geschlagen. «Als das Projekt stand, habe ich mir ein Stück Wald hier in der Gegend gekauft. Ich wollte wissen, woher mein Holz kommt.» Verarbeitet wurde es von ihm und seinen Arbeitskollegen in den Hallen der Frommelt Zimmerei und Ing. Holzbau AG. «Gestaunt haben die Nachbarn», erzählt Alois lachend, «als dann blitzartig innert zwei Tagen das Haus da stand, wie ein Pilz, der plötzlich aus der Erde spriesst».

Das Tortenhaus ist so konzipiert, dass alle Wohn- und Schlafräume gegen Süden liegen. Wirtschaftsräume und Badezimmer sind im hinteren, gegen Norden gerichteten Teil. Küche, Essen und Wohnen bilden im Parterre einen offenen Wohnraum, während im ersten Stock, der in Form einer Galerie konzipiert ist, die Schlafräume liegen. «Der erste Stock», erklärt Alois, «ist so entworfen, dass die Galerie zugunsten eines weiteren Kinderzimmers verkleinert werden kann. Wir wissen ja noch nicht so genau», fährt er schmunzelnd fort, «wie viele Geschwisterchen Lena noch haben wird».