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Mit Holz baut man für die Zukunft

Im Gespräch mit Christoph Ospelt von der Lenum AG für Energie- und Umweltberatung.

Herr Ospelt, die Lenum AG steht für Energie- und Umweltberatung. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Beratung und wem steht dieser Service offen?

Unser Ziel ist, die Belastungen der Umwelt und den Energieverbrauch auf das Notwendige zu minimieren. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Optimierung von Gebäuden. Dabei beraten wir professionelle und private Bauherren und Architekten.

Welchen Nutzen bringt eine ökologische Bauweise?
Der Nutzen ist wie beim Biogemüse zweifach: Für mich am wichtigsten ist der Beitrag zu meiner Gesundheit und zu meinem Wohlbefinden. Gleichzeitig wird aber auch die Umwelt geschont. Die meisten Menschen verbringen die überwiegende Zeit in Gebäuden. Die Qualität unseres wichtigsten Lebensraumes wird direkt durch unsere Entscheide beim Planen und Bauen beeinflusst. Unsere Gesundheit wird es uns danken, wenn dieses Umfeld stimmt.


Haben Sie als Experte für Energie und Umweltberatung einen speziellen Wunsch an die zukünftigen Bauherren und ihre Architekten?
Die meisten Gebäude, die wir heute bauen, werden auch noch in 50 Jahren bestehen. Deshalb müssen wir Bauten erstellen, welche auch zukünftige Anforderungen erfüllen oder zumindest anpassungsfähig sind. Dann verkommt ein Gebäude nicht zu einem lästigen Sanierungsfall und auch unsere Kinder werden sich noch daran freuen können.


Als umweltbewusster Bauherr möchte ich ein möglichst ökologisches und gesundes Haus bauen. Wie soll ich bauen, was muss ich speziell beachten?
Aus Sicht der Bauökologie gilt es als erstes, den Betriebsenergieverbrauch zu senken. Die Vorgaben von Minergie können hier als Messlatte dienen. Dies bedeutet im Normalfall: kompakte Gebäudeform, eine gut gedämmte Gebäudehülle, Lüftung mit Wärmerückgewinnung und die Nutzung von erneuerbaren Energien. Gefragt sind einfache verständliche Konzepte, die sich auch im Sinne der Planung betreiben lassen.
Was bisher zu wenig Beachtung findet, ist die so genannte ‚graue Energie’. Dies ist diejenige Energie, die benötigt wird, um Rohstoffe abzubauen und die Baumaterialien herzustellen und einzubauen. Bei einem Niedrigenergiegebäude ist diese ‚graue Energie’ ähnlich gross wie die Betriebsenergie während der nächsten 50 Jahre. Das heisst also bei Gebäudebezug ist die Hälfte der Gesamtenergie, welche das Gebäude während seinem Lebenszyklus benötigt, schon unwiderruflich verbraucht.
Problematischer als der Verbrauch der fossilen Energievorräte werden in Zukunft aber die mit dem Energieverbrauch einhergehenden Emissionen und des daraus resultierenden Treibhauseffekts sein. Die Verwendung von Holz hat hier eine positive Wirkung. Solange das Gebäude besteht, wird im Holz Kohlendioxid gelagert, welches der Atmosphäre beim Wachsen des Baumes entnommen wurde. Dadurch wird der Treibhauseffekt zumindest vorläufig reduziert. Für einen gesunden Innenraum besonders zu beachten sind die Bereiche Materialwahl, Lüftungskonzept und Elektrosmog.

Im September 2003 wurde eine neue Energieverordnung verabschiedet. Auf was muss man jetzt neu achten?
Die wesentlichsten Änderungen für Wohnbauten betreffen die verschärften Dämmvorschriften für die Gebäudehülle. Für diejenigen Bauherren und Architekten, die schon bisher fortschrittlich geplant und gebaut haben, ändert sich wenig. Vorgefertigte Holzbauten erfüllen die neuen Anforderungen meist schon heute. Aber auch mit anderen gängigen Baukonstruktionen lassen sich die neuen Werte problemlos erreichen. Die neuen gesetzlichen Anforderungen an die Dämmung kommen den Anforderungen an die Gebäudehülle von Minergie nahe. Minergie stellt darüber hinaus aber auch noch Anforderungen an die Energieerzeugung.